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  • Moni

Wir sind immer noch in Rosendal


Weshalb sind wir immer noch hier? Von hier aus kann man viel Wanderungen oder auch mit dem Velo kann man diverse Touren unternehmen. Dazu kommt ein separater Bericht.


Das Wetter macht vieles aus, seit Donnerstag ist es wärmer oder sogar heiss wie gestern und heute tropisch. Wir sind etwas wie tote Fliegen, aber es kann auch daher kommen, dass es heute früh wurde, bis wir ins Bett gingen.

Wir denken, dass die SchoMo‘s uns das warme Wetter irgendwo auf der kleinen Melfina in einer Kiste eingepackt haben. Lange war es mal ein Ziel nach Norwegen zu gelangen, um bis nach Bergen zu segeln und dieses Jahr haben sie es gepackt. Am Donnerstag haben sie mit ihrer Überfahrt von Thyboron (Dänemark) nach Egersund (Norwegen) den grossen Schritt über den Skagerrak in Angriff genommen und in ca. 23 Stunden geschafft. Hut ab, denn sind sie nicht mehr die Jüngsten mit über 70 Jahren. Diese Beiden haben wir damals in Turku (Finnland) kennengelernt, als sie hinter der Amelia angelegt haben.

Auf den Törns lernt man immer wieder Leute kennen und man bleibt in Kontakt, sobald man unterwegs ist, oder man trifft plötzlich wieder selbe Leute in gleichen Häfen und irgendwann kommt man näher ins Gespräch.

Neue Begegnungen haben wir wie geschrieben mit dieser englischen Einhandseglerin und der Einhandsegler Hans mit seinem „Wanderboot“ Motivatie. Bei diesem Herrn waren wir vorgestern Abend zu einem Glas Wein eingeladen und wir haben ihn gestern zum Abendessen eingeladen. Der Abend wurde seeeeeeeehr lang oder besser gesagt; es wurde ja nie richtig ganz dunkel oder wie sagt man dem wenn man sich fragt, wann sollte man schlafen gehen??

Wie wir zu diesem Kontakt kamen? Er legte sein Boot etwas später als wir an, Sharon von der Sophie half ihm mit den Leinen, denn hat Hans längsseits hinter Sophie angelegt. Da lagen wir vor 4 Jahren auch, aber Peter wollte in den Hafen da es ruhiger ist, genauer gesagt lagen die zwei anderen Boote gleich uns vis à vis, wir einfach mit dem Heck zu diesem Steg hin auf der einen Seite an einem Finger.

Das Wanderboot von Hans, wie wir zu diesem Namen kamen. Nach ca. 2 Stunden nach dem Anlegen, sah Peter wie sich das Boot von Hans unruhig bewegte rauf und runter. Peter erläuterte nochmals, dass wir hier doch besser liegen und er froh ist, nicht ausserhalb längsseits zu liegen. Etwa 2 Minuten später hörte man einen Motor starten und dann sah man den Herrn, wie er seine Leinen löste. Peter fragte ob er helfen könne, holte eine Jacke und schnell war das Boot an diesem Platz weg, an seinen ausgesuchten Platz. Was sich draussen abspielte….? Sah ich den Peter wie er landwärts lief und wenig später, dass dieses Boot zu diesem Hafenplatz wo Peter stand fuhr. Das Boot wurde dort festgemacht. Da dachte ich mir, jetzt schaue ich mir das doch an und ging nach draussen. Da war der Motor von Sophie auch an und Sharon meinte nur, die beiden haben gesagt sie müsse das Boot auch verholen, sie finde dies aber nicht so nötig. Peter ging bei Sophie an Bord und der Platz für Sophie war der, bei dem der deutsche Segler kurz angelegt hat. Zu viert war auch die Sophie schnell vertäut. Die Geschichte ging dann am Abend noch weiter, haben daran nicht teilgenommen.

Gestern Morgen war viel im Hafen los, denn lag ein Hurtigrouten Schiff bereits draussen am Anker und ein Kreuzfahrtschiff war gerade am Anker fallen lassen. Danach fuhren Tenderboote von den beiden Schiffen an Land. Diese stoppten direkt auf der Höhe von Hans. Ja, so wanderte sein Boot kurze Zeit später erneut an einen anderen Platz. Gut so, denn ist sein Boot nicht so gross und er findet schnell einen freien Platz.

Dieser Hans hat Amelia bereits in Egersund und Stavanger gesehen, wir ihn jedoch nicht. So kommt man ins Gespräch und fragt natürlich mal schüchtern wo er denn lag, da man ja nicht alle Boote im Kopf hat, wer so wo neben wem liegt. Ausgefallene oder grosse Boote kennt man viel schneller. Eine neue Bekanntschaft auf dem Törn 2022, jedoch als wir so hörten wo er wann war, da kreuzten uns unsere Segelrouten bereits, waren am selben Mittsommernachtsfest in Kuressaare in Estland 2017 wie er.


Der Sommer ist wirklich nun auch da, gestern haben wir sogar die Badehosen im Meerwasser gewaschen. Draussen hört man Kinderlachen und -gekreische, denn sind viele Familien nun am Strand am Baden. Auf den Booten sitzen auch viele in Badehosen und geniessen das Wetter.

Wir sind noch an Bord der Amelia, denn gibt es noch das Eine und Andere zu tun. Wollen jedoch auch noch etwas nach draussen gehen, mal sehen, was es noch geben wird.


Unser Anfangstörn neigt sich dem Ende entgegen. Die Zeit zu zweit an Bord ist am nächsten Freitag vorbei. Wir planen die Fahrt nach Bergen wo wir noch stoppen oder auch nicht. In Bergen werden wir das von Superwind gesendete Teil abholen und uns vorbereiten auf unseren Gast und den eigentlichen Haupttörn, nach Island.

Ob wir fit genug sind für unseren Gast, das können wir nicht sagen. Wer dieser Gast sein wird? Mit meinen Worten werde ich euch den (also männlich) nächstens etwas näher bringen.

Wie bei uns hat es mit seinem gehegten Plan nicht geklappt und er musste umbuchen (Streik der SAS Piloten) also Plan B tritt bei ihm in Kraft. Er wird nun nicht am Freitagmorgen in Bergen eintreffen. Seine neue Ankunftszeit Flughafen wird am Donnerstagabend kurz vor Mitternacht sein. Wir denken, dass er zu uns an Bord ab 00:30 Uhr einsteigen wird.



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