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Varberg

Im letzten Herbst war Peter mit Paddy im Stadthafen von Varberg, welcher gleich in der Nähe der Festung und des Kaltluftbadehaus liegt. Peter meinte da müssen wir mal hin, denn kann man da sehr gut Fahrrad fahren.


Gesagt getan, Peter der Mechaniker schraubte unsere Gravelbikes zusammen und so starteten wir auf dem Kattegattleden südwärts.

Dieser Radweg ist 390 km lang und führt von Helsingborg nach Göteborg, alles schön der Küste entlang. https://kattegattleden.se/de


Beim bereitstellen der Räder kam Peter mit einem älteren Ehepaar ins Gespräch und so fragte er, welche Strecke ab hier denn schöner sei. Die Frau meinte südlich, an all den vielen Sandstränden vorbei.


Was uns bei der Fahrt auffällt ist das, es ist Badezeit. Die Schweden sind entweder mit dem Badetuch, Handy und Portemonnaie unterwegs zu den Stränden oder sie fahren mit dem Fahrrad, ein Klappstuhl auf den Rücken montiert (mit oder ohne Rucksack), oder in der einen Hand tragend. Natürlich hat es auch Autoparkplätze, welche ziemlich voll sind und auch da verstauen die Schweden sicher einen oder mehrere solche Klappstühle. Es wimmelt an Menschen im Wasser oder auf den Granitfelsen in Strandnähe, ein Kommen und Gehen.

Glace wird überall verkauft egal wie spät es ist. Im ersten Fischerort den wir passieren hat es bereits eine lange Schlange mit wartenden Schleckmäulern und dies bereits kurz vor 12 Uhr.

Wir fahren vorbei bis nach Glommen, ein kleiner Ort kurz vor Falkenberg, machen eine Hafenbesichtigung und wenden nach Varberg zurück. Ein hübsches, kleines Lokal mit Meerblick, bei dem woll(t)en wir einkehren. Weshalb haben wir denn nicht? Sie haben erst seit Mittsommer geöffnet (2 Tage) und das Bezahlen mit Karte funktioniert noch nicht.


Unsere Tour führt uns zurück zum schönen Fischerort Träslövsläge und bei Joels Brygga, direkt am Hafen, gönnen wir uns einen Stopp. Hier ist es für einen Seemann viel interessanter, denn es ist viel spannender was man hier miterleben kann. Ob Segelschiffe oder Motorboote in diesem kleinen Hafen ist etwas los, ein Kommen und Gehen.

Nach unserer Stärkung ist es nicht mehr weit bis nach Varberg. https://www.schwedenstube.de/blog/varberg-schweden-tipps-und-infos/

Dort fahren wir zuerst um die Festung herum und danach schauen wir uns dieses Gebäude noch etwas zu Fuss an. Im Museum war Peter bereits und muss man nicht unbedingt anschauen. Das Kaltbadehaus sieht einem „Tausendundeinenacht Gebäude“ ähnlich und liegt wenige Meter von der Festung entfernt.

Danach gibt es für uns auch noch ein Glace und unsere Tour beenden wir nach 72 km beim Hafen Getterön.

Abschliessend gibt es noch eine kurze Schwimmeinheit in der nahen Bucht. Es ist bereits 19 Uhr, hat jedoch immer noch viele Leute am Schwimmen. Wir testen noch die kleine Sauna bei den sanitären Anlagen und schon ist der Tag vorbei.


Da die Windprognosen für Dienstag starken Westwind angeben und es für Montag auch Regnen kann, bleiben wir in Getterön. Varberg anschauen, wenn die kleinen Läden in der Stadt offen haben.


Wir fahren am früheren Morgen in Richtung Varberg, fahren jedoch zuerst noch zum Naturschutzgebiet Getterön. Die Anlage ist öffentlich zugänglich, jedoch hat es am Montag geschlossen, wenn man an einem der Programme teilnehmen möchte. Ein Vogelparadies für Vogelbeobachtungsliebhaber/innen, bei den verschiedenen Aussichtsgebäuden hatte es solche Personen mit weiss ich was für Ferngläsern und Objektiven.

Durch den Südwind und dem vorhergesagten Gewitter, das auf den Abend kommen soll, ist es sehr tropisch warm. Das Morgenbad in der Bucht haben wir heute ausgelassen und wollen wir nach unserer Varberg Stadttour nachholen. Dies erübrigte sich dann auch, da der Wind um 15 Uhr zulegte und mein Handy meinte, dass es um 16 Uhr in Varberg regnen soll.

Peter hat Amelia nochmals besser vertäut, da man nicht weiss, wie stark der Wind aus West dann kommen wird. Fahrräder verstauen oder sein lassen, dies war die nächste Frage und so checkten wir das Wetter zuerst. Wir entschliessen uns für auseinander nehmen und verstauen, was schnell gehen muss, denn es wird sehr dunkel am Himmel und der Wind nimmt zu.

Um 15:50 Uhr ist das Gewitter da, es wird immer dunkler und es pisst 1.5 Std. ziemlich fest.


Nun ist es kurz nach 18 Uhr, die Sonne drückt wieder etwas und kein Regen mehr. Mal schauen, was windmässig in der Nacht da kommen wird!

Vorher möchte die Küche, dass man da etwas zu essen macht.



15 Ansichten

2 Comments


A Me
A Me
Jun 26, 2023

Spannend, sportlich, interessant. Man möchte dabei sein.

Grüsse aus dem ungewöhnlich warmen Engadin

Andreas

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Moni
Jul 02, 2023
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Unsere letzten 2 Tage stehen vor uns: nass, windig und dazwischen ein klein wenig putzend. Danach ist etwas CH Zeit angesagt, hoffentlich warm und schön ;-)

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