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  • Moni

Sonniger Sonntag

Der Sonntag empfängt uns mit sonnigem Wetter und doch ziemlich Wind. Im Hafen hört man es pfeifen, was uns ziemlich nicht aus den Seglersocken haut. Wir haben es nicht eilig, denn wollen wir bei diesem Wetter noch auf diese zwei Aussichtshügel hinauf.

Wir beeilen uns also überhaupt nicht und laufen zuerst auf den etwas höheren und danach noch auf den nächsten.

Zurück auf der Amelia füllen wir noch den einen Wassertank und danach studieren wir nochmals ….wohin wir überhaupt segeln wollen. Fredrikstad Norwegen wäre etwas, liegt jedoch ca. 50 Seemeilen weit entfernt. Wir suchen nach Ankerplätzen in der Nähe der Kosterinseln und allenfalls ein Stop bei den Kosterinseln wäre auch machbar. Die Route wird mal nach Fredrikstad geplant, mit Ausweichsvarianten wie erwähnt.

Kurz nach 13 Uhr fallen dann endlich die Leinen im Hafen von Hunnebostrand. Vor der Hafeneinfahrt überlegt der Skipper noch, wo wir am besten die Segel setzen, denn hat es viele kleine Steininseln rund herum und der Wind bläst ziemlich. Wir fahren deshalb etwas hinaus, wo wir etwas Freiraum haben um das Gross zu setzen.


Das Gross wird mit einem Reff gesetzt und kurz danach, dasselbe beim Yankee. Wenig später gibt es einen Kurswechsel auf einen Amwindkurs, denn wollen wir keine Innenpassage segeln. Diesen Kurs segeln wir ca. 1 Stunde. Das einzige Boot welches wir sehen ist die grosse Freya, das CH-Boot, welches auch in der Vindö im Winter liegt. Sie ist auf der Innenpassage in Richtung Fjällbacka unterwegs.


Nach dieser Stunde liegt ein tiefer Raumschotkurs an. Zu Beginn war dieser Kurs angenehm, aber je länger je mehr, war es mit den bis zu 3.5 m Wellenhöhe und mit leicht mehr Wind von hinten ein gestampfe und geschlage, denn konnten wir dem in Folge einer langen Untiefenzone auf beiden Seiten nicht ausweichen. Einen Umweg wollten wir auch nicht segeln, denn sind wir spät gestartet.

Das Wetter ist angenehm und der Wind hält an, dass wir uns um 16:30 Uhr für den längeren Weg nach Fredrikstad entscheiden Ankunft nach 21 Uhr.


Das Geschaukel und die vielen Fischerbojen haben uns nicht gestört um am Natel per Livestream den traditionellen Schwingsport uns anzusehen. Das Unspunnenschwingfest aus Interlaken findet ja nicht immer statt und wenn schon so Ostschweizer oder ich würde da sagen Thurgauer zu den Favoriten zählen, muss man das natürlich anschauen.


Schwingfest und Segeln bei unangenehmem Wellengang hat bestens geklappt und auch der Thurgauer Sieg war natürlich auch für uns auf See grandios.


Unterwegs waren wir bis auf wenige Seemeilen am Schluss, alles gesegelt. Amelia wurde auf der Backbordseite ziemlich von Salzwasser geduscht. Das Hafenmanöver kurz vor 21:30 Uhr war perfekt. Der Hafen war leer, Plätze zum Aussuchen!

Bis wir alles an Deck erledigt hatten war es kurz vor 22 Uhr und danach war dann noch das Kochen an der Reihe.

Dies war ein super Trip nach Norwegen.

Amelia wurde heute Morgen vor dem Frühstück super geputzt. Eine Dusche hat sie sich wahrlich verdient!

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