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  • Moni

Gullholmen, kleiner Ort mit dem gewissen etwas


Als wir im Frühling den langen Sund ab der Vindö Marin herausgefahren sind und kurz nach Ellös, Häuser der nächsten Ortschaft weiter hinten auf der Backbordseite gesehen haben. Schauten wir uns im Hamnguiden diesen Hafen mal an und sagten uns: wenn wir mal nicht im “Stress“ sind, dann müssen wir unbedingt in diesem Gullholmen mal anlegen.


Dies haben wir nach unseren schönen Ankerplätzen auch gemacht und bereut haben wir dies sicher nicht!

Bereits die Anfahrt war und die Häuserfront zum betonten Fahrwasser war eine schwedische Augenweide mit all diesen kleinen Schwedenhäusern.


Wir fanden schnell mal einen längsseits Platz, legten an und bezahlten am Automaten das Hafengeld. Danach wollten wir uns schlau betreffend Waschmaschine machen, sahen einen jungen Hafenmeister mit Hut und konnten ihn gleich fragen und da kein Hafenticket rauskam, meldeten wir ihm dies auch noch. Er sagte uns wo das Hafenmeistergebäude mit Waschmaschine ist und er schaute sich den Automaten an um uns danach das Ticket zu bringen.

Weshalb suchen denn wir eine Waschmaschine, wenn wir eine an Bord haben? Um die Bettwäsche zu waschen ist die Maschine etwas zu klein, da geht es schneller mit einer Grösseren.

Da das Waschen per App etc. für uns zu mühsam ist, lassen wir es bleiben…. , der junge Hafenmeister spricht uns deswegen an, als er uns das Ticket bringt und sagt uns, er helfe uns dabei. Diese Hilfe nehmen wir gerne an und so kam es, dass wir am Schluss die Bettwäsche gratis gewaschen und im Tumbler getrocknet haben. Er gab den Code ein und das war‘s für uns. Wie gesagt nachdem der Tumbler lief und ich ihm das Geld geben wollte, winkte er freundlich ab.

In der Zwischenzeit vom Waschen zum Tumblern spazierten wir etwas herum, obwohl es sicher 30 Grad warm war. Am Glacestand war eine lange Schlange, denn auf einem Schild stand: 50% Discount zwischen 12-16 Uhr. Die Düfte von frischen Waffeln und die Monsterglace, welche da davongetragen wurden…..

Wir liefen daran vorbei…. leider. Als wir von unserem Marsch zurückkamen, standen wir trotzdem noch hinten an und der Herr vor uns sagte sofort: ich bin der Letzte, danach schliessen sie.


Im Laden um die Ecke kauften wir noch etwas Frischzeugs und ein paar Dinge für den nächsten Törn ein. Danach ging es zurück an Bord um den Durst zu stillen.

Viele Menschen warteten auf die Fähre, welche immer wieder kam und ging. Menschen mit Gepäck verliessen diesen Ort oder kamen mit Gepäck bis gegen 20 Uhr an.

Überall sassen die Einheimischen am Wasser um zu baden, oder einfach um das warme Wetter zu geniessen. Auch wir benutzten das herrliche Wasser und schwommen direkt von der Amelia hin und her.

Blick von der Amelia


Nach dem Abendessen machten wir nochmals eine Erkundungstour im Zentrum und auf den nahegelegenen Hügel mit dem Lotsenaussichtpunkt mit Leiter um den Überblick noch mehr zu bekommen.

Die kleinen feinen Gässchen mit den kleinen Schwedenhäusern, bepflanzt überall wo es geht, macht diesen Ort zu einer kleinen Ruheoase. Wenn man Menschen in den kleine Gässchen antrifft, sind diese überaus freundlich.

Gullholmen ist wirklich sehenswert! https://www.gullholmen.info/


Am Montag schwimmen wir nochmals eine Runde und gegen Mittag heisst es: auf zur letzten Etappe den Sund wieder hoch zur Vindö Marin.




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