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  • Moni

Fehlersuche, Besprechen, Studieren, Testen, Rechnen

Am Mittwochmorgen ab 07:30 Uhr war Niklas an Bord bei uns und zuerst wurde eine Teststrategie besprochen, in welcher Reihenfolge die Testerei stattfinden sollte.


Vieles hat Peter bereits selbst getestet als wir unterwegs waren. Niklas konnte Peter sogar sagen, dass er mit seiner Stromzange den Durchfluss von Gleichstrom in Ampere messen kann, denn das meinte Peter, dass dies nicht der Fall ist.

Zum guten Glück hatte Peter seine Zange, denn die Stromzange von Niklas machte keinen Wank. Da kann man nur sagen: zum guten Glück sind wir an Bord so gut ausgerüstet!


Die Vorbereitungen dazu liefen, in dem man überall alle Bereiche öffnete, wo eine Kabelverbindung war oder einfach um Peter genau zu zeigen, wie diese Kabel gelegt wurden. (dies wussten wir nur ungefähr, aber haben nichts aufgeschraubt)

Alle Kabelverbindungen wurden durch Niklas nochmals angezogen, denn aus Peter‘s Beobachtungen, ist ein Wackelkontakt nicht auszuschliessen.

Die Messgeräte wurden installiert, es kann also losgehen.

Der Wind war leider etwas schwach in diesem Hafenteil wo wir Amelia platziert hatten, aber die Möglichkeit war da, von Hand nachzuhelfen.

Die Daten, die abgelesen werden konnten, wurden von Niklas fein säuberlich aufgeschrieben.

Dazwischen wurde immer wieder besprochen, auf dem Mastervolt Display kontrolliert und die Herren waren sich einig: jetzt laufen wir mit der Amelia noch aus. Das Testen anhand der verschiedenen Windrichtungen und Fahrtgeschwindigkeiten wollten sie unter Motor, allenfalls Segel auch noch ansehen.

Niklas erstellte dabei wieder eine Zeichnung, Windrichtung, Fahrtwinkel, … damit ja nichts vergessen wird, wenn man dann draussen ist.

Wir legten ab und fuhren dem Wind entgegen, der aus Südwesten kam. Als wir frei von den Inseln waren, wurde gemessen, die Geschwindigkeit und die Kurse wurden immer wieder angepasst.

Die Gebrauchsanweisung von Superwind wurde angeschaut bei dem die Stromleistungen in Watt angegeben sind. Deshalb musste auch gerechnet werden, denn wurden an Bord Ampere und Volt gemessen.

Was kam nun dabei heraus?

Die beiden Herren sahen, dass der Superwind funktionieren sollte. Die Messungen mit den Vergleichen in der Gebrauchsanweisung von Superwind stimmen.

Liegt es nun daran, dass Niklas alle Stromverbindungen nochmals angezogen hat? Dies ist immer noch eine Unbekannte, von der wir nicht wissen weshalb.

Beim Abschlussgespräch mit Henrik tönt es noch nicht so überzeugt, dass dies zu 100 % geregelt ist.

Peter wünscht, dass er auf dem Mastervolt Display ablesen kann, wieviel Strom vom Superwind kommt. Auf diese Weise hat er eine Übersicht und kann beim Herbsttörn weiter kontrollieren und allenfalls testen.


Aus der Ferne kommen dem Peter neue Erkenntnisse und so hatte er vorgestern in der Früh die Idee, dass es auch am Kabelquerschnitt liegen könnte. Wie dick dieses Kabel ist, hat er nicht mehr im Kopf. Anhand einer Berechungsformel und diversen Kabellängen hat er Resultate erhalten, bei denen er denkt, dass das montierte Kabel einen zu kleinen Kabelquerschnitt auf die Kabellänge hat.

Dies hat er nun dem Niklas auch gemailt und wünscht sich, in Bezug auf die Kabellänge, das optimale Kabel, dass der Strom dort ankommt, wo er hin sollte, nämlich zu unseren Lizium-Batterien!


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