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  • Moni

Erholung und nichts tun?

Weshalb kommt da so lange kein Eintrag? Diese drei auf der Amelia sind nicht unterwegs, schlafen die denn um ausgeruht nach Island weiter zu ziehen?

Der Plan für die Abreise steht nämlich und soll Morgen Freitag soweit sein.


Wir kamen am Dienstagmorgen im Westhafen von Tórshavn der Färöer Inseln an. Amelia wurde gleich mal mit Frischwasser abgespritzt und danach wollten die Herren zuerst mal frühstücken und danach duschen.

Dies war unser Plan, der bis nach dem Frühstücken aufging, danach war alles neu definiert worden.


Die Vorgeschichte war die, dass Peter auf dem letzten Drittel unserer Überfahrt über unser Satelliten Telefon IridiumGo, diverse SMS versendet hat unter anderem eines an Paul Jakup Thomsen, den wir auf unserem letzten Törn in Stornoway kennengelernt haben. Das Boot Hildur von den Färöer Inseln (alter Blog) mit 3 Männern an Bord. Dieser Paul hat uns damals bei einem Problem geholfen.

Auf das gesendete SMS kam keine Antwort, aber….…

..…der Paul kam zu uns in den Hafen an Bord. Danach ging es Schlag auf Schlag, denn Paul hatte Zeit und wollte uns etwas von der Insel zeigen.

Duschen, bereit machen und gleich Start zu unserer Tour mit Reiseleiter Paul. Er erzählte uns während der Fahrt vieles über die Insel, meist gegessenes und vorhandenes von den Inseln: Kohlrabi, Kartoffeln, Lamm, Fisch und je nach dem mit wem man spricht Walfisch, geschichtliches etc….

Da meine Auffassungsgabe nach dieser Überfahrt nicht mehr so gross war, schreibe ich lieber nicht mehr darüber auf.

Es gab natürlich auch einen Kaffeestop mit Kuchen für die Herren, einen Stop bei einem Optiker für Paul‘s Brille, um 17 Uhr Färöerzeit hatte Paul einen Termin um einen Segler aus Norwegen vom Spital abzuholen und danach wollte er nochmals zu uns an Bord kommen. Ein sehr gefragter und bekannter Mann auf den Färöern.

Als Paul uns abgeladen hatte, liefen wir noch schnell zum Touristenbüro, denn wollten wir noch ein paar Tipps, Autovermietung und einige Prospekte.

Zurück auf dem Steg war Paul bereits da, schneller als geplant. Er zeichnete uns auf einer Karte sehenswerte Orte, die bereits abgefahrene Strecke und die Route für unsere Abreise auf.

Er selber bereitet sein Boot für seinen Törn vor, den er nächsten Montag beginnen wird.


Eigentlich waren wir bis dahin immer auf Trab. Peter befasste sich danach mit der Automietung, der „Hafenmeister“ oder wie man den Sunny betiteln kann, kam noch vorbei um zu fragen ob wir die Gebühr bezahlt haben. Wie sich‘s gehört auf Englisch, aber danach wurde Schweizerdeutsch gesprochen, denn ist er ein gestrandeter Segler, der kurz vor der Coronazeit hier mit seinem Holzboot ankam, sein Plan ist via Neufundland nach Amerika zu segeln. Sein Boot hat aber immer noch technische Probleme. Er hilft überall ob Strom, Waschmaschine, Autovermietungsfirma etc..


Bis wir endlich dann mal Ruhe und gekocht hatten, war es gleich mal spät.


Peter testet das Walfischstück, das ihn in Bergen angelacht hat. Es schmeckt etwas nach Leber, nichts für mich und auch nicht der Renner von Hans. Da Peter zwei solche Stücke gekauft hat, muss er keine Angst haben, dass wir ihm das wegessen werden.


Der lange Ankunftstag war nach dem Essen noch nicht ganz fertig, denn sollte noch ein Bericht erfasst werden. Es wurde also ein ausgefüllter Tag und nicht wie Hans mit dem Wanderboot schrieb: ich wollte euch nicht stören mit meinem WhatsApp ihr wolltet sicher zuerst einmal ausschlafen!!!!

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