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  • Moni

Auf los geht's los

In diesem Jahr wäre ein Start am Samstag möglich gewesen, wenn …… ?

Weshalb ist Amelia am Samstag nicht gestartet? Bootsübergabe mit Henrik war am Freitagmorgen, Niklas mit den neuen Updates für den Raymarineplotter kam nach 12 Uhr und erledigte seine Arbeiten, danach wurde noch eingekauft und das wenige, was es noch zu tun gab, wäre im Hand um drehen erledigt gewesen.

Wie zwei tote Fliegen schlafen sie am Samstagmorgen viiiiiiiiiel zu lange, machen sich auch bald mal an die Arbeit, vorwärts kommen sie jedoch überhaupt nicht. Da war es schön, als wir bekannte Gesichter am Steg sahen und ziemlich lange mit ihnen plauderten. Die Crew von «de goede Fee» kam gerade mit dem Mietwagen an. Diese Beiden lernten wir im 2022 am letzten Abend vor unserem Start, mit dem Ziel Island zu umrunden, kennen. Die Freude war sehr gross Esther und Felix wieder zu sehen. Peter hat sie dann auch gerade eingeladen um am frühen Abend ein wenig auszutauschen, ob es daraus was wird, war noch ungewiss, denn sie waren beide müde und wollten zuerst mal auf ihre Linsen 41, mal ankommen und schauen, was auch verständlich ist.


Wir machten gemütlich weiter und wie es so ist, man findet immer wieder mal etwas auf dem Boot, was nicht so ist, wie es sein sollte. So gingen wir einem kleinen Wasserrinnsal in unserem Bad nach, fanden dann auch die leckende Stelle und behoben diese. Als weiteres wollte ich mal im Motorenraum nachschauen wie es dort aussieht…. Tja da hat es plötzlich so wenig Licht. Eine der beiden Lampen war defekt und die Glühbirne musste ersetzt werden. Das ist ja eine einfache Sache und das kann ich doch mit links 😉. Die Birne wollte ich ausschrauben, ging sehr streng oder besser überhaupt nicht und so hatte ich die Birne ohne Gewinde in der Hand. Da lässt man lieber den Skipper diese Arbeit erledigen, bevor Frau alles defekt macht. Hervorragende Leistung des Skippers, diese Lampe war dann auch mal ausgetauscht und funktioniert wieder.

Die Zeit war dann plötzlich auf 18 Uhr vorgerückt und unser Besuch kam gerade daher. Ein schöner Austausch fand statt.

Es ist schade, dass Esther und Felix südwärts ziehen und nach einigen Jahren die Vindö Marin verlassen wollen. Ich denke, dieser Entscheid fällt ihnen nicht leicht. Wenn man älter wird/ist, kommt man vor solche Entscheide und besser man trifft diese in einem guten Moment und nicht erst dann, wenn die Aufgabe zur Last wird. Wir sind gespannt wie es bei ihnen weiter gehen wird.


Früh ging es ins Bett und länger geschlafen wurde auch. Die letzten Arbeiten waren auch mal gemacht. Die neuesten Wetterdaten heruntergeladen, mögliche Ziele gesetzt und dann noch ein Kartenupdate auf den Plotter….. warten ….. umdisponieren, nächster Start wird auf Montag geplant. So erledigen wir am Sonntag noch dies und das, Dinghi aufblasen mal am Heck montieren und schauen, ob wir dies so wollen, Schreibarbeiten des Skippers und bei mir gibt es nochmals eine schöne Joggingtour bei strahlendem Sonnenschein.

Nach dem Abendessen entsorgen wir noch kurz den Abfall und stören Felix, der das Autorennen sich am PC anschaut. Esther kommt wenig später vom Spazieren zurück und so gibt es ein kleines Dessert bei ihnen. Wir sitzen beinahe bis Mitternacht auf der Linsen Yacht, da es langsam am Einnachten ist, können wir noch alle Lichter an der Amelia testen. Danach kommen wir in eine etwas ausgekühlte Amelia, denn war das Luck offen, denn wollten wir nur kurz zum Entsorgen. Obwohl die Sonne scheint, ist der Wind und die Nächte ziemlich kühl. In den vergangenen Tagen hatten wir in der Nacht die Heizung immer ein wenig eingeschaltet.


Der Montag bricht an und wir wollen mit der Amelia auslaufen. Eilig haben wir es auch heute nicht, die Vorbereitungen sind im Gange und plötzlich ruft Peter Besuch ist da 😉. Esther steht am Steg und bald auch Felix…. so spricht man erneut weiter. Sie wollen noch einen Garten mit Sommercafé besuchen, das Mietauto abgeben und wir werfen die Leinen um 12:30 Uhr im Vindö Werfthafen los. Wer weiss evt. werden wir die Beiden nochmals sehen, denn auch wir werden uns südwärts bewegen.


Wir liegen nun am Buganker in einer Bucht etwas südlich von Gullholmen. Die Fahrt heute Nachmittag ging durch schmale Passagen. Um uns herum hat es viele Gänse und Schwäne. Morgen wollen wir mit dem Dinghi an Land rudern und den Weg nach Gullholmen unter die Füsse nehmen.

Viel Wind wird es in den nächsten Tagen zum Segeln nicht geben, aber da es in diesem Junitörn eh ein «Monitörn» geben soll, passt dies super.

Was heisst «Monitörn»?, ich darf sagen was wir machen und da sind einige Landgänge für Fahrrad, zu Fuss unumgänglich! Land und Leute eben, nicht Wasser und Wind 😉

Was wir mit den knapp 1700 Wegpunkten vom letzten Jahr gemacht haben kommt in einem nächsten Eintrag. Dies ganz speziell für Paddy.









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