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  • Moni

12 Stunden

Um 08:00 Uhr ist der Anker gesichert und wir fahren aus der schönen Bucht hinaus und 12 Stunden später um 20:00 Uhr, liegen wir fest am Steg in Skagen.

Die Segel können wir schnell mal setzen, das Gross mit einem Reff und den Yankee lassen wir ganz raus. Das Wetter ist schön, jedoch spürt man den Nordwind, dass er kältere Luft daherbringt.


Am Anfang segeln wir noch etwas durch die Steininseln, bevor es dann auf die lange Passage über den Skagerrak geht.

Die Fischer sind am Arbeiten und natürlich müssen wir etwas aufpassen, denn immer wieder hat es Fischerbojen, welche man in den kurzen Wellen und im Schein des Morgenlichts oftmals sehr spät entdeckt.


Als wir die letzten Inseln hinter uns haben, können wir keinen direkten Kurs nach Skagen segeln. Wir sind zu weit nördlich und der Nordwind der NNE dreht erst später auf NNW. Unser Eierkurs und die doch beträchtlichen Wellen, machen uns dennoch etwas müde.

Nach 3 Halsen und dem leichten Winddrehen, kommen wir dann ab 15:30 Uhr wieder schneller vorwärts, denn hilft uns auch noch eine leichte Strömung.

Die Segel nehmen wir kurz vor der Hafeneinfahrt nach 75.7 Seemeilen runter, Skipper Peter fährt in den Hafen hinein und ich habe mir gesagt, dass ich nicht auf beiden Seiten wie üblich alles vorlege mit Leinen, da ich schneller Feierabend haben möchte 🤭.


Ein Endspurt, der wirklich sitzt, legen wir um 20:00 Uhr hin! Peter ist bereits wenige Meter vor dem Steg, meine Mittelklampenleine ist noch nicht montiert. Ruckzuck, Leine dran, um den Poller auch, Kugelfender schnell vorne montieren, Peter dampft in Mittelklampe rein und da liegt Amelia fest am Steg.

Die Bug- und Heckleine noch schnell endständig belegen und fertig ist die Anlegegeschichte.

Die letzten Handgriffe, wie Logbuch fertig schreiben, Stromkabel ausbringen, Zwischendach und Naviabdeckungen montieren, Hafengebühr bezahlen und einfach noch das Eine und Andere verräumen.


Als nächstes ruft die Küche, es gibt etwas einfaches. Wir haben Frischteigwaren (Ravioli mit Zitronenricottafüllung), dazu gibt es Blumenkohl und Champignons an einer Sauce.

Ruckzuck geht es weiter, kaum gegessen und abgewaschen, liegen wir bereits kurz vor 22:00 Uhr müde im Bett.

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