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  • Moni

Sonntag Nr. 5, idyllischer Hafen- und Wochenrückblick


Wir geniessen die Ruhe und das Sonnabendlicht in Skudeneshavn mitten im Zentrum des Ortes. https://www.visitnorway.de/listings/touristeninformationen-von-skudeneshavn/225442/


Ein schöner Sonntagabendblick aus Amelia’s Stubenfenster, ja wir sitzen drin und nicht draussen.

Das Wetter in diesem Jahr in Norwegen ist viel kühler und nasser als vor 4 Jahren. Zum Teil benennen wir es wie karibisches Wetter, einfach mit kühleren Temperaturen. Da ist es an einem Tag sonnig und warm, am nächsten erneut trüb, kühl und immer wieder ein Regenguss dazwischen. Daran haben wir uns langsam gewöhnt und hoffen, dass es auch hier etwas wärmer und beständiger wird.

Die Heidelbeerstauden sind super schön grün, aber alles ist noch weit zurück von der blauen Pracht der Früchte.


Diese Woche war eine lehrreiche Woche für Peter was den Windgenerator Superwind betrifft. Er kennt die Logik dieser elektrischen Teile langsam besser, als manch andere Person. Viele der Komponenten hat er aus und wieder eingebaut, verbunden, kurzgeschlossen und was auch immer. Vorgestern Abend haben wir uns betreffend der nicht laufenden Heizung der Matariki Crew vor ihrem Törnstart unterhalten. Denn läuft diese Heizung nun, obwohl sie Spezialisten an Bord hatten vor ihrem Start. Gestern hat Peter kurz nach setzen der Segel gesagt, so jetzt lasse ich den Superwind auch einfach mal laufen, man weiss ja nie, ob dieser nun doch läuft. Wir kreuzten bei ziemlich Wind von links nach rechts und ….. auf dem Display zeigte es, dass etwas Strom erzeugt wird. Ob das jetzt nur eine einmalige Sache war oder wann, welcher Regler nun abregelt und weshalb, das will er nun noch herausfinden. Er wird weiterhin noch testen, aber wie gesagt er funktionierte gestern.


Wer unseren Standort (AIS Signal auf Marinetraffic) anschaut, der bemerkt jetzt, dass der letzte Hafen Stavanger war, den wir am 15.6. verlassen haben. Das AIS Signal des Stavangerhafengebiets hörte ziemlich genau dort auf, wo wir nach Lysebotn in der Ankerbucht gelegen sind. Der Hafen von gestern ist auf Marinetraffic von Amelia nicht ersichtlich. Dies für interessierte Leute, welche die Marinetraffic Seite von Amelia genauer ansehen, von oben bis zuunterst. Auf der Trackroute, welches mit GPS funktioniert sieht man unseren Weg. (nicht genau, da wir dies so eingestellt haben, dass die Signale alle 1 oder 3 Std. sendet)


Das Schweizerkreuz an Segelbooten haben wir zum ersten Mal auch in nächster Nähe angetroffen. In derselben Ankerbucht kam vorgestern Abend kurz nach 22:30 Uhr ein Boot und …. es war eine CH Crew, welche direkt von Kirkwall (Orkney Insel) zu dieser Bucht gesegelt ist. Kurz bevor wir uns bereit zum Anker auf machten, regte sich etwas auf dem Boot und Peter wünschte dem Mann mit Bart, en guete Morge. Wir verliessen die Bucht wo überall die Fische bis über einen Meter hoch aus dem Wasser sprangen und kurze Zeit später ging es zügig mit kreuzen und segeln bis kurz vor unser Tagesziel Skartveid Insel Halsnoy. Auf dem AIS sah ich, dass das Segelboot 2 Seemeilen vor uns auch ein Schweizerboot ist. Sie legten im selben Hafen 15 Minuten vor uns an, zu einem Gespräch kam es nicht. Wir grüssten immer freundlich, aber kam nicht viel davon zurück.

Danken möchten wir unseren Urnerkollegen Beat und Toni, welche uns mit Schweizer Brauchtum via Fotos und Videos direkt vom Jodlerfest in Andermatt (Toni natürlich aus dem Paradies) grüssten. Den Jodlerwi hat uns Beat und Sabina zum Fondue serviert, welches wir nach einem Langlauftag mit Beat in Andermatt, geniessen durften.


Von unserem Sporttag am Donnerstag hat es etwas Muskelkater in den Oberschenkeln gegeben. Haben uns einen Tag Erholung in der Ankerbucht gegönnt, da das Wetter schlecht war und wir noch andere Dinge erledigen mussten. Ich wollte fischen, aber nach dem ersten Fang von Seegras, ist der angerostete Spitz der Rute weggefallen und Peter reparierte die korrodierten Stromkabel im Ankerkasten. Die Schalter für die Ankerwinsch rauf und runter funktionierten nicht mehr. Peter der Elektriker reparierte dies wie gewohnt perfekt.

Gestern hingegen gab es ein kurzes „Auslaufen“ nach dem Einlaufen und Anlegen im Hafen von Skartveid, die Beine spüren wir noch etwas. Wir machten eine 4.5 km lange Runde auf den 211 m hohen Eikefjellet. Im Hügelwald war es morastig nass, jedoch genossen wir eine traumhafte Aussicht über die Inselwelt. Kaum in Hafennähe, erneut ein Regenguss mit Regenbogen.


Grüsse aus dem kühlen Norden, wo es noch sonnig und hell ist, Mittsommernacht naht, am 23. Juni wird dies in Norwegen gefeiert.



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