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Mülheim an der Ruhr - Kiel - Schweden

Die Fahrt dauert etwas länger, da das Verkehrsaufkommen recht gross war. In Volkers Quartier sind wir angekommen nur konnte Peter die Hausnummer im Navi nicht eingeben und somit drehten wir nochmals eine Runde von rund 3 km., denn Wenden ist hier unmöglich!

Wo können wir denn parken fragen wir uns, ein Anruf an Volker genügt und gleich steht er vor der Haustür. Er wusste nicht, dass unser Camper grösser geworden ist. Driver Peter manövrierte super genau nach Volkers Angaben in den noch freien Parkplatz.


Volker und Justyna kennen wir vom Rennrad fahren auf Mallorca. Volker kennt Mallorcas Strassen und Wege wie seine Westentasche. Seit vielen vielen Jahren kurvt er auf der Insel mehrmals im Jahr herum. Unter 150 km enden seine Tagestouren eher selten.

Volker hat am Vormittag auch noch Oli (auch einer von dieser Radfahrergruppe) angeschrieben, der auch noch kommen wird in Begleitung.


Justyna ist eifrig am Kochen. Kerzenschein und schön gedeckt. Sie wollen uns regelrecht verwöhnen!


Zum guten Glück hatte Volker in seinem Fundus noch Schmerztabletten für mich! Mir war nämlich, dass er mal sagte, dass er nichts zu Hause hat, da er nie krank sei.

Ausser er muss zum Zahnarzt, wie im letzten Jahr, für ein Implantat, da bekam er eine riesengrosse Schachtel (ca. 100 Stk.) starker Schmerztabletten. Er wollte mir die Schachtel gleich schenken, ich blieb bei einer 10er Einheit und nahm gleich Eine davon ein.

Nach einer guten halben Stunde waren wenigstens die Kopfschmerzen weg und so war es erträglicher.

Es wurde ein schöner Abend.


Was wir nicht wussten war das, dass es am nächsten Morgen noch Frühstück gibt. Justyna hat extra einen Urlaubstag genommen und Volker hat seinen Kunden informiert, dass er erst gegen 11 Uhr kommen wird.

Pünktlich um 8:30 Uhr standen wir vor der Tür. Peter meinte gleich mal als er den Frühstückstisch sah, ob da noch welche kommen, denn war der ganze Tisch voll mit Dingen. Volkers Einkauf beim Bäcker war dementsprechend.

Hunger war in den letzten Tagen bei mir nicht das Thema, aber ein Brötchen und etwas Joghurt mit Honig kann nicht schaden.

Sie wollen mit uns auch noch einen kleinen Spaziergang machen, damit wir wenigstens Volkers „Garten“ sehen und die nähere Umgebung. Mülheim soll sehr schön sein, haben sie uns gesagt, das muss warten, denn dafür haben wir keine Zeit.

Kurz nach halb elf fahren wir los. Kiel unser nächstes Ziel.


Auf der Fahrt geht alles gut, obwohl wir ziemlich starken Wind hatten und wir die Geschwindigkeit auf 80 drosseln mussten. Am Schwedenquai in Kiel liegt die Stena Line bereit und wir können ruckzuck auf die Fähre fahren. Zimmerbezug und wenig später sitzen wir beim Abendessen.


Unser Appetit hält sich in Grenzen, nehmen das, was uns vom schön zubereiteten Buffet anlacht.

Peter, der Augen hat wie „klöpfte“ Sicherungen, mit einem Husten, der nicht aufhören will und von Gliederschmerzen spricht, er ist jetzt an der Reihe. Da hält sich mein aktuelles frieren in Grenzen und denke bei mir ist das Gröbste vorbei. Volkers Schmerztabletten helfen nun Beiden.


Starkwind hat der Kapitän durchgegeben, da sind wir gespannt wie das werden wird. Nach dem Essen gehen wir sofort ins Bett, mir ist jedoch so kalt, dass eine warme Dusche Wunder bewirkt.


Die Fahrt ist windig, die See wellig, ab und zu spritzt die Gischt über das Vordeck. Da ich nicht schlafen kann, schaue ich zum Fenster raus und entdecke viele spannende Lichter.

Peter hustet sehr stark, aber findet auch etwas Schlaf.

Die grosse Beltbrücke passieren wir um Mitternacht herum. Spannend zu sehen, wie sie immer näher kommt, mit all den Navigationslichtern vor und an der Brücke.



Gegen Morgen lässt der Wind nach, bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel, laufen wir pünktlich um 9:15 Uhr in Göteborg ein.

Zum Teil hat es Eisschollen, welche im Wasser herum treiben, an anderen Stellen ist das Wasser spiegelglatt und am Uferrand ist es teilweise gefroren.


Der Vollmond steht auch noch am Morgenhimmel und da wird mir klar, warum ich kaum schlafen konnte.

Es soll ein schöner Tag werden sagen die Wettervorhersagen. Im Winter haben wir die Werft noch nie besucht da sind wir gespannt, wie es auf der Fahrt zur Vindö landschaftlich aussieht.



Traumhaft schön, das Licht, die Stimmung der Natur. Die Eisgebilde in Ufernähe mit Schilf, das Glitzern in der Sonne einfach genial! Wir geniessen diese Bilder während der Fahrt.


Vor uns wartet viel Arbeit. Peter, dem es zusehends schlechter geht und Zeitknappheit sind die nächsten Themen.



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