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  • Moni

Gullholmen - Vindö Marin

Der Wind kommt aus östlicher Richtung, das Wetter ist sonnig und wir fahren unter Motor in östliche Richtung. Peter versucht auf der Höhe Ellös ob der Yankee steht und ob wir damit vorwärts kommen, aber das ist von kurzer Dauer.


Diese Passage kennen wir sehr gut und ist für uns wie ein nach Hause kommen. Die Gedanken kreisen etwas über die lange Zeit an Bord, als wir hier rausgefahren sind mit dem Ziel: Island zu umrunden. Damals war es ein gehegtes Ziel, in der Hoffnung dies zu schaffen. Viele denken sich jetzt, mit der Verstärkung an Bord ist das doch keine Sache das könnt ihr oder Amelia ist ein starkes Boot.

Beim Segeln ist dies nicht immer der Fall, dass man ein gehegtes Ziel in einem geplanten Zeitfenster erreichen kann. Zu viele Einflüsse können da mitwirken, dass so ein Ziel (Plan) verschoben werden muss. (haben da Leute auf dem Törn kennengelernt, welche genau so einen Plan nicht genau so vollziehen konnten) Da können gesundheitlich, wettertechnisch oder bootseitige Probleme den Plan vermiesen.


Deshalb war diese Sundpassage für uns auch eine Gedankenwelt an den Startschlag, ungewiss ob ich überhaupt nach Island mitsegeln werde, ungewiss ob wir das Segeln nach mehr als 2.5 Jahren überhaupt noch im Griff haben, ungewiss ob wir all das Neue an Bord verstanden haben, denn nun folgt die Umsetzung mit der Anwendung.

Nun fahren wir mit gefülltem Kopf die gleiche Passage zurück. Was haben wir gesehen, gelernt, angewendet, gefühlt, vermisst..... u.v.m. ?

Diese Sundpassage ist ein runter fahren, bevor es ans Putzen, Besprechen und alles andere geht. Ist es ein wenig Wehmut, das mitschwingt?


Was wir auf alle Fälle wissen ist das:

Dieser Törn bekommt den Namen Eis -, Glace - oder Icecream - Törn das passt zu Island

Auch wenn es kalt auf unseren Passagen war; es wurde Glace gegessen und dies bis zum Ende!


Wir nähern uns langsam der Vindö Marin, noch verdeckt eine Insel die Sicht, aber Teile der Nötesundsbron kommen langsam hervor.

Hafeneinfahrt, Platz suchen, anlegen und da liegt sie nun in einer Ecke versteckt unterhalb der Nötesundsbron die Amelia.


Der Törn ist somit sofort zu Ende, da andere Dinge zu erledigen sind. Wie die Blogeinträge zu diesem langen Törn noch nicht zu Ende sind, beginnt die Verarbeitung zu diesem Törn erst jetzt, wenn wir keine Amelia um uns haben.


Wir sind zu Hause angekommen, was die Tests erbrachten, wie wir nach Hause gekommen sind, Zusammenfassungen dieser Reise... etc. werden noch kommen.


Nun ist es jedoch so, dass Dinge zu Hause erledigt werden müssen, also habt etwas Geduld.



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