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  • Moni

Düsseldorf

Am Samstagmorgen sind wir kurz nach 8 Uhr bei -10 Grad abgefahren und die Temperaturen blieben bis kurz nach Köln im Minusbereich. Im Camper fand ich es immer etwas frisch, von erwärmen war nicht viel zu spüren.


Wir kamen gut vorwärts und so standen wir um ca. 16:30 Uhr bereits auf dem Caravan Parkplatz P1 an der Messe Düsseldorf. Es hat Strom, Duschen, Toiletten, Abfallentsorgung, Wasser und -Entleerung, Zelt wo man Frühstücken und Essen kann, kurzum es hat alles was man gerne hat!


Unsere Freunde sind pünktlich um 18:45 Uhr am vereinbarten Treffpunkt. Sie haben in einem Restaurant am Kaiserswerther Markt, Düsseldorf reserviert. Sehr interessante Gespräche haben wir und da wir ziemlich lange auf das Essen warten müssen, spielt das keine Rolle. Wir haben uns viele Jahre nicht mehr gesehen und der Gesprächsstoff wäre uns längst nicht ausgegangen, nur mussten wir aufhören, denn war ausser uns plötzlich niemand mehr da.

Ein bissiger Wind weht draussen und so verabschieden wir uns sofort, nachdem sie uns wieder zu unserem Platz gefahren haben.


Am Sonntag konnten wir lange ausschlafen, das war auch gut so. Mein Körper hat einfach ein Wärmemanko bekommen, es war mir immer etwas am Frösteln.

Der Wanderboot Hans wird uns um ca. 12 Uhr abholen. Zuerst möchte er mit uns in seiner Heimatregion einen Spaziergang unternehmen. Einen kleinen Hügel will er uns zeigen und ein schönes Naherholungsgebiet mit 4 Seen, Wald und Natur pur, sogar Biber sahen wir im Wasser und am Land. Unsere Runde endet nach 10 km in gut 2 Std..


Der nächste Programmpunkt heisst: Kaffee und Kuchen (von Hans selbstgebacken). Reden, reden und nochmals reden, Apéro trinken und danach geht es in die Küche. Viel können wir nicht helfen, aber helfen wo wir können. Das Abendessen ist sehr fein, der Wein passt gut, jedoch ist die Zeit bereits fortgeschritten. Das Taxi Hans fährt uns wieder zurück an unseren Messeparkplatz.

Mir ist immer noch ziemlich kalt und so gibt es zuerst noch etwas Warmes zu trinken, bevor es ins Bett geht, am Montag wollen wir ja pünktlich kurz vor 10 Uhr vor einem der Messeeingängen stehen! Für das sind wir nach Düsseldorf gekommen, damit wir an der Boot vieles erfragen können.


Montag 1. Tag an der Boot

Das wird mir eine Ausstellung geben, starke Kopf- und Gliederschmerzen und frieren steht bei mir auf dem Programm, Grippe im Anmarsch, am Liebsten würde ich im Bett bleiben.

Peter ist ausgerüstet mit vielen Fragen an diverse Aussteller, die Liste bei B&G umfasst 2 A4 Seiten voll!


Zuerst besuchen wir die Garcia, bei denen wir von Allen sehr freundlich empfangen wurden!

Natürlich dürfen wir das ausgestellte Boot eine 52 Fuss (ohne Voranmeldung) uns anschauen. Dieses Boot war Anfang Oktober in der Endphase des Baus, als wir vor Ort waren.


Weiter geht es zu B&G, leider ist der Techniker aus Frankreich noch nicht auf der Messe, der den Ausbau auf einer Garcia 45 sehr gut kennt und ein anderer Techniker wird erst am Nachmittag irgendwann kommen. Somit bekommt Peter, Antworten auf einen Teil der Fragen, was heisst wir kommen später nochmals.


Generator, Motor, Schraube, ⚓️, Backofen, etc…. klappern wir ab und bereits ist es Mitte Nachmittag. Nochmals zu B&G und niemand weiss, wann ein Techniker kommt. Wir fragen dieses Mal einen Engländer nimmt sofort die Daten von Peter auf und meldet sie einem englischen Techniker, der sich bis spätestens am Dienstag melden sollte.


Dann meldet sich Hans vom Wanderboot und etwas später ziehen wir zu dritt weiter. Der Rucksack von Hans ist bereits ziemlich gefüllt, es hat jedoch noch genug Platz für einen Wantenschneider und sonst noch ein gutes Ersatzteil.

Hans hätte gerne diese Garcia 52 von innen gesehen, aber leider liessen sie ihn nicht hinein, da zu viele Leute. So marschieren wir erneut in Halle 16 und werden erneut freundlich hineingebeten, obwohl viele Leute am Stand und im Boot waren. Auf diese Weise konnte Hans dieses Boot doch noch von innen anschauen, auch wenn es von kurzer Dauer gewesen ist. Er strahlte über das ganze Gesicht.


Ich hingegen war sehr froh, mal sitzen zu können, denn konnte ich kaum mehr stehen.


Die zwei Segler wollten natürlich noch etwas in diesen Segelboothallen herumlaufen. Da noch einen Halt und dort noch einen….. und ich schaute mehr nach Sitzgelegenheiten herum.

Das Signal ertönt und es ist 18 Uhr, die Messe ist fertig!


Bis wir bei unserem Platz sind vergehen rund 20 Min., schnell an die Wärme, etwas Warmes trinken, für Peter ein Linsengericht aus der Büchse wärmen, eine Tassensuppe für mich und ab ins Bett. Leider haben wir den Camper so fest ausgeräumt (inkl. Bordapotheke), dass ich nur noch 3 Schmerztabletten finden konnte. Die waren schneller weg, als mir lieb war.


Dienstag 2. Tag an der Boot

Heute würde ich definitiv lieber nicht mehr hingehen. Mein ganzer Kopf und Oberkörper schmerzt. Auf in den Kampf!

Dieses Mal beginnen wir bei Halle 2. Motorboote in allen Varianten und Preisklassen. Wir arbeiten uns hoch bis wir erneut in bei Halle 10 sind und steuern zu B&G. Der deutsche Herr vom Vortag erkennt uns sofort und weiss auch, wen wir ansprechen sollen.

Der englische Techniker wird gleich frei und ahnte gleich, wer wir sind. Somit erneut rund 90 Minuten mit Peters Fragen.


Der Hans vom Wanderboot meldete sich kurz bevor wir bei B&G ankamen, er habe sich ein Halbtagesticket ab 14 Uhr gelöst. Er finde es schön mit uns durch die Boot zu schlendern. Für mich war nach seinem Eintreffen Schluss, denn wollte ich zum Camper mich hinlegen, erwärmen und etwas erholen.


Peter und Hans hatten sicher noch ein paar gute Stunden an der Boot. Einen Aussteller haben sie zusammen noch besucht, den der englische Techniker empfohlen hatte.


Nach langem Warten auf den Shuttlebus, kam ich frierend aber glücklich an der Wärme und Ruhe an. Den Camper bereitete ich so vor, dass Peter nur noch den Strom einziehen und die Frontabdeckung entfernen musste. Das heisst, wir reisen am Dienstagabend noch etwas weiter.


Heissen Tee und knapp 2 Std. Ruhezeit, welch eine Wohltat!! Wie ich hingegen noch den Abend hinkriege, weiss ich nicht.

Wir haben sehr spontan auch noch Freunde aus Mülheim / Ruhr angeschrieben, ob sie allenfalls am Dienstagabend einen Parkplatz für unseren Camper hätten, dann würden wir schnell vorbeikommen, liegt ja am Weg nach Kiel zur Fähre.


Wir verlassen kurz nach 18:30 Uhr unseren Stellplatz. Justyna habe ich vorgewarnt, dass ich nicht fit bin. Mal schauen wie es weiter geht!

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